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Freitag, 27. 5. Am Anfang kommt der Wind ziemlich genau von hinten - sprich Kotzkurs. Zu unserem Glück dreht er immer weiter nach Süden und Südwesten. Um 8.30 können wir die Segel hissen. Hoch am Wind geht es Richtung Italien. Als der Wind dann sogar nach Nordwest dreht, machen wir eine richtige Rauschefahrt mit bis zu 7,3 Knoten Geschwindigkeit. Wir wechseln uns ab, einer ist immer am Schauen. Ein paar Fischer und einige grosse Tanker kreuzen unseren Weg. Schliesslich kennen wir ja den Spruch " die Peilung stimmt und der Abstand verringert sich.." Kurz vor drei sind wir am Leuchtturm von Vieste und kurz darauf machen wir fest. Gudrun und Helmut erwarten uns schon am Steg und bei Sherry und Porsecco tauschen wir unsere Erfahrungen von der Überfahrt aus. Später ein Spaziergang durch die kleine Stadt Vieste, total anders als die kroatischen Städte, ein bisschen fühlen wir uns wieder in der Zivilisation, in positivem wie in negativem Sinne. Einklarieren und Pässe interessieren hier niemanden, soviel zu Schengen Aussengrenze. . Dafür viel Atmosphäre, ein kleiner Markt mit tollem Obst und Gemüse und anderen italienischen Spezialitäten, Tomaten riechen richtig wie Tomaten... Und die Auswahl beim Metzger erst... Samstag, 28. 5. , Zum Abendessen gibt es tolle Wildschweinspiesse, eine herrliche Abwechslung. |