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Donnerstag, 12. 5. bis Split Aber es lohnt sich! Eine so schöne
Altstadt haben wir nicht erwartet. Den Kern der Altstadt bildet der
Diokletian-Palast, den sich der römische Kaiser Diokletian im 4.
Jahrhundert als luxuriösen Alterssitz bauen liess. Kellergewölbe,
Mauern und Ecktürme sind weitgehend erhalten geblieben. Die Stadttore
tragen alle "metallenen" Namen. Die Gewölbe enden im Peristyl, dem antiken Säulenhof, der als Vorraum zu den Wohn- und Repräsentationsräumen diente. Das kaiserliche Mausoleum wurde im Mittelalter zur Kathedrale Sv Duje. Vor der Kathedrale und im Säulenhof wimmelt es von Touristengruppen. Um die nächste Mauer rum ist kein Mensch mehr und absolute Ruhe. Fähnchen geschmückte Gässchen führen von Westen durch das "Eiserne Tor" in das Palastzentrum und auf der Ostseite durch das "Silberne Tor" wieder hinaus. Hier hat sich entlang der hohen Stadtmauern
eine Art Touristensouk gebildet mit Kitsch und Klamotten und Fast Food-Ständen. Im kleinen Park davor steht die Monumentalstatue eines kroatischen Bischofs, dessen grosse Zehe "gülden" glänzt. Lt. Führer wird sie oft und gerne geküsst. Pfui Deibel! Im Fährhafen liegt eine riesige Fähre, die zwei Matrosen im Schlauchboot daneben sind kaum zu sehen (links unten). Von der Altstadt her dringt am Abend der Schall der Musik bis zur Marina. Sie scheinen zu wissen, dass heute Anstich am "Berg" ist, denn genau so klingt's! |